Jetzt aber noch schnell die letzten Klaräpfel verwerten. Es gibt nicht mehr viele Gärten, in denen diese Apfelsorte noch wächst – im Handel findet man sie sowieso nicht mehr…

Der Klarapfel ist eine frühe Apfelsorte, die bereits ab Ende Juli geerntet werden kann. Dieser Apfel ist nicht lagerfähig und muss somit rasch aufgebraucht werden. Falls man diese Äpfel zu Kuchen oder Strudel verarbeitet, braucht man sie nicht zu schälen. Ihre Schale ist so weich, dass sie beim Essen überhaupt nicht stört. Natürlich kann man diesen Kuchen mit jeder beliebigen Apfelsorte zubereiten!

Apfelkuchen

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Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Portionen 1 Blech 30×40 cm

Zutaten

Mürbteig

  • 600 g Weizen- oder Dinkelfeinmehl
  • 400 g Butter (kalt)
  • 200 g Staubzucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Fülle

  • 1,5 – 2 kg Klaräpfel
  • 3 EL geriebene oder gehackte und geröstete Nüsse (am besten Walnüsse)
  • Saft von 1 Zitrone
  • Zucker nach Belieben

Anleitungen 

  • Für den Mürbteig alle Zutaten rasch miteinander verkneten.
  • Den Teig in zwei Teile teilen und beide auf Backpapier blechgroß ausrollen. Eine Platte mit dem Backpapier auf das Backblech legen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und in den Kühlschrank stellen. Die zweite Platte auf dem Backpapier ebenfalls im Kühlschrank kühlen (am besten auf einem anderen Blech).
  • Für die Fülle Äpfel entkernen in Spalten oder nicht zu dünne Scheiben schneiden und mit Zitronensaft vermischen.
  • Backrohr auf 180°C Heißluft vorheizen.
  • Nun die erste Teigplatte aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig mit den Nüssen bestreuen. Jetzt die Äpfel darauf verteilen. Zimt darüber streuen und falls die Äpfel säuerlicher sind eventuell mit 2 – 3 EL Zucker bestreuen.
  • Zweite Teighälfte aus dem Kühlschrank nehmen und mithilfe des Backpapiers auf die Äpfel „stürzen“. Den Teig vorsichtig andrücken.
  • Den Kuchen ca. 35 – 40 min. goldgelb backen. Ausgekühlt mit Staubzucker besieben.

Notizen

Wichtig ist, dass man für den Mürbteig die Zutaten gründlich aber rasch verknetet, da sonst der Teig zäh wird.
Wenn man Klaräpfel verwendet, braucht man diese nicht zu schälen! Bei späteren Apfelsorten macht das Schälen schon Sinn, da die Schale beim Essen stören würde.
Gericht: Kuchen & Co
Land & Region: Österreichisch

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