Saisonales Gemüse aus dem Garten, regionaler Reis und viiiiieeel guter Geschmack. So geht Risotto auf Österreichisch.
Risotto geht nur mit Rundkornreis aus Italien? Stimmt nicht! Dieses Risotto wird mit heimischem Einkornreis zubereitet und ist daher ein echter Österreicher. Ich koche es am liebsten, wenn mir zu viel Beilagenreis vom Vortag übrig geblieben ist. Dann ist es nämlich im Handumdrehen gemacht und kann mit dem „Original“ Risotto auf jeden Fall mithalten.
Wer etwas ganz Besonderes möchte, der probiert folgendes: das ABSOLUTE Tüpfelchen auf dem „i“ ist nämlich ein gebratenes Forellenfilet oben drauf. Das passt so herrlich dazu, das könnte glatt als Festessen durchgehen. Fisch gibt es bei uns ja nur ganz selten, da ich keine Meeresfische kaufe. Dafür kommt hie und da ein Fischer aus der Gegend vorbei und bringt mir selbst gezüchtete Forellen. Tolle, heimische Qualität, ganz ohne Erdöl und Plastikteilchen…
Leckeres Einkornrisotto mit gebratenem Forellenfilet
Am besten gleich ausprobieren, es lohnt sich! Lasst es euch schmecken und nehmt euch Zeit zum Genießen.
2StückJungzwiebeln(alternativ 1/2 Stange Lauch oder 1 kleine Zwiebel)
1StückKarotte
1StückKohlrabi(groß)
250mlSchlagobers
1ELThymianblättchen(frisch)
Salz, Pfeffer
3ELBergkäse(gerieben)
Anleitungen
Jungzwiebel in Ringe schneiden, Karotte und Kohlrabi in gleichmäßige kleine Würfel schneiden.
Jungzwiebel in etwas Rapsöl anbraten, Gemüsewürfel zugeben und mit soviel Wasser (etwa 125 ml) aufgießen, bis das Gemüse gerade bedeckt ist. So lange köcheln lassen, bis das Wasser verdunstet und das Gemüse bissfest ist (dauert etwa 5 min.).
Nun das Schlagobers, die Thymianblättchen und den Reis zugeben und unter Rühren nochmals erwärmen.
Zum Schluss den geriebenen Käse unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Notizen
Die Risotto-Konsistenz sollte cremig sein – ist das Risotto zu fest, kann man einfach noch etwas Flüssigkeit (Wasser oder Schlagobers) einrühren.
Natürlich kann man statt dem Bergkäse auch Parmesan verwenden.
Dieses Gericht ist eine gute Resteverwertung, wenn am Vortag zu viel Beilagenreis übrig geblieben ist.
Als „Krönung“ serviert man das Gericht mit einem gebratenen Forellenfilet „on top“. Dafür einfach vier Forellenfilets trocken tupfen, salzen und die Hautseite in Mehl drücken. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen (mittlere Temperatur) und die Filets mit der Mehlseite zuerst einlegen. Beidseitig knusprig braten und zum Risotto genießen.