Kürbis einmal anders! Kombiniert mit Apfel in einer weihnachtlich anmutenden Marmelade macht er auch eine gute Figur.

Man darf schon mal was Neues ausprobieren. Es müssen ja nicht gleich völlig fremde Geschmacksexplosionen sein, es reicht schon, wenn man eine Zutat in einem ungewohnten Zusammenhang verwendet. Wie beispielsweise den Kürbis in einer Marmelade. Rezepte davon gibt es ja nun schon einige, wie etwa eine Kürbis-Orangen-Marmelade. Aber da ich mit den Hauptzutaten heimisch bleiben wollte, habe ich mich in diesem Fall für Apfel entschieden. Genauer gesagt habe ich Apfelsaft verwendet. Und ein paar weihnachtliche Gewürze noch dazu. Dann durfte sich die Marmelade einem kritischen Familien-Geschmackstest unterziehen. Und siehe da: sie hat bestanden! Den Kürbis schmeckt man eigentlich nicht wirklich raus, aber auch den Apfel nicht. Es ist eine harmonische, durch die Gewürze weihnachtlich schmeckende Marmelade, allerdings mit wenig Säure. Wer also ein Freund von sehr fruchtigen, eher säuerlichen Marmeladen ist, den wird diese Marmelade nicht überzeugen. Allerdings habe auch ich es gerne sauer, aber sie schmeckt sogar mir. Etwa auf einer Scheibe weichem Milchbrot – mmmmmh!

Kürbis-Apfel-Marmelade

5 von 7 Bewertungen
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten

Zutaten

  • 500 g Kürbisfleisch
  • 600 ml Apfelsaft (am besten naturtrüb)
  • Saft von 3 Bio-Zitronen
  • Zimt- und Nelkenpulver
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Anleitungen 

  • Den Kürbis in kleinere Würfel und mit den restlichen Zutaten, außer dem Gelierzucker, aufkochen. Das Ganze so lange köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
  • Jetzt den Gelierzucker zugeben, aufkochen und unter ständigem Rühren 4 min. sprudelnd kochen lassen.
  • In sterilisierte Gläser abfüllen und gut verschließen.

Notizen

Man nimmt deshalb mehr Apfelsaft, da beim Kürbis weichkochen etwas davon verkocht.
Gericht: Einkochen
Land & Region: Österreichisch

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