Je mehr Kinder, desto mehr Milchbrot zu Allerheiligen – hier kommt eine beliebte Resteverwertung dafür!

Manchmal muss man die Gesundheit außen vor lassen, manchmal geht es einfach um den Geschmack. Und um Resteverwertung. Und um den Genuss… so wie heute, so wie bei diesen Pofesen. Ja, sie werden in Fett ausgebacken; in viel Fett wohlgemerkt. Auch der Rest ist nicht unbedingt gespickt mit Vitaminen. Aber was soll ich sagen: es schmeckt halt einfach! Und manchmal darf es auch was Ungesundes sein. Wenn man dafür übrig gebliebenes Milchbrot noch sinnvoll und lecker verwerten kann, macht es durchaus Sinn.

Zugegeben: meine Pofesen auf dem Foto waren gar keine Resteverwertung. Ich habe ganz vorsätzlich das Milchbrot in einer Kastenform gebacken, um dann, wenn etwas übrig bleibt, Pofesen daraus machen zu können. Natürlich muss das Brot absolut keine eckige Form haben. Aus einem ganz normal geflochtenen Striezel kann man die Pofesen genauso gut zubereiten. Und das geht auch tatsächlich noch, wenn das Brot schon trocken geworden ist. Dann taucht man die gefüllten Scheiben einfach in etwas Milch, damit sie sich mehr mit der Milch und nicht so sehr mit den Eiern und mit Fett vollsaugen.

Zum Ausbacken verwende ich am allerliebsten Butterschmalz. Das ist ein sehr wertvolles Fett und daher sollte man sparsam damit umgehen. Daher wähle ich einen nicht zu großen Topf und backe auf mehreren Partien, damit ich Fett spare.

Gekauftes Toastbrot für Pofesen zu verwenden, sollte die Ausnahme sein. Das Milchbrot hat einfach einen unvergleichlichen Geschmack – und wenn man schon (ungesunde) Pofesen macht, dann dafür aber mit den besten Grundzutaten. 😉 Übrigens: die Mengenangaben richten sich nach euren Resten, pro Person darf man aber schon (je nach Größe) mit zwei bis drei Stück rechnen.

Ich wünsche euch Gutes Gelingen und nehmt euch bewusst Zeit zum Genießen.

Eure Veronika

Pofesen

5 von 9 Bewertungen
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten

Zutaten

  • Heiligenwecken, Striezel oder Milchbrot (von gestern oder vorgestern)
  • Powidl (am besten selbstgemacht)
  • Eier, versprudelt mit einer Prise Salz
  • ev. etwas Milch (falls das Brot sehr trocken ist)
  • Butterschmalz oder Öl (zum Ausbacken)

Anleitungen 

  • Den Wecken oder das Brot in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden. Immer eine Scheibe mit Powidl bestreichen und eine zweite (passende) darauf drücken.
  • In einem nicht zu großen Topf das Butterschmalz auf mittlere Temperatur erhitzen. Die Pofesen sollten im Fett schwimmen, je größer der Topf ist, desto mehr Fett benötigt man.
  • Nun jede gefüllte Brotscheibe in den versprudelten Eiern wenden und in das Fett einlegen. 
  • Die Pofesen beidseitig goldgelb ausbacken und danach auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Mit Staubzucker bestreuen und am besten noch warm genießen.

Notizen

  • Sollte das Brot sehr trocken sein, dann sollte man die Brotscheiben, bevor man sie in den Eiern wendet, in Milch tauchen.
  • Zur Not kann man die Pofesen auch mit Toastbrot zubereiten. Oder man bäckt extra (so wie ich in diesem Fall) das Milchbrot in einer Kastenform.
Gericht: Nachspeise, Resteküche, Resteverwertung
Küche: Österreichisch

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