Dieses herrliche Faschingsgebäck schmeckt selbstgemacht noch viel besser als gekauft!

Nach dem Weihnachtsfest ist vor dem Fasching! Im lauten Corona-Getümmel hat er sich ganz heimlich, still und leise angeschlichen und genau so leise wird er auch wieder vergehen, denn zum Feiern ist derzeit wohl sowieso niemandem zumute. Aber trotzdem dürfen wir ihn nicht ganz vergessen, denn was wären die ersten Monate im neuen Jahr nur ohne Faschingskrapfen. Und auch wenn es bis zum Faschingsdienstag noch ein paar Wochen dauert, gibt es das Rezept schon jetzt, denn ein bisschen Üben schadet bei den Faschingskrapfen definitiv nicht – aber wie sagt man so schön: Übung macht den Meister! Und wie es bei so vielen anderen Dingen auch ist: selbstgemacht schmeckt´s einfach am besten!

Übrigens: aus dem gleichen Teig lassen sich auch ganz köstliche Donuts zubereiten! Am besten gleich heute noch ausprobieren…

Donuts

Somit wünsche ich euch gutes Gelingen!

Faschingskrapfen

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Vorbereitungszeit 1 Stunde 20 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Portionen 9 Stück

Equipment

  • Bratenthermometer
  • Spritzbeutel und Krapfentülle

Zutaten

  • 500 g Mehl, universal (oder halb glatt und halb griffig)
  • 20 g Germ (frisch)
  • 240 – 250 ml Milch (warm)
  • 1 Prise Salz
  • 3 Stück Dotter
  • 50 g Butter (ganz weich oder zerlassen)
  • 30 g Staubzucker
  • 1 EL Rum
  • abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
  • Butterschmalz (zum Ausbacken)
  • Marillenmarmelade, fein passiert (zum Füllen)

Anleitungen 

  • Aus den angegebenen Zutaten einen Germteig bereiten. Der Teig soll nicht zu fest sein, da er sonst nicht optimal aufgeht, er soll aber auch nicht so weich sein, dass er beim Ausarbeiten auf der Arbeitsfläche klebt.
  • Den Germteig eine Stunde gehen lassen.
  • Den Teig in 50 g schwere Stücke teilen und mit möglichst wenig Mehl zu glatten Kugeln schleifen. Diese etwas flach drücken und auf einem Geschirrtuch nochmals eine halbe Stunde rasten lassen (falls der Teig etwas weicher ist, dann das Geschirrtuch leicht bemehlen, ansonsten genügt das Geschirrtuch alleine).
  • Währenddessen das Fett in einem Topf mit passendem (Glas-)Deckel auf 160 – 165°C erhitzen (mit einem Bratenthermometer messen!). Das Fett sollte auf jeden Fall so hoch sein, dass die Krapfen schwimmend ausgebacken werden können, ohne, dass sie am Boden aufliegen!
  • Nun die Kugeln mit der Oberfläche nach unten vorsichtig in das heiße Fett einlegen und den Topf zudecken. Die Krapfen ca. 3 min. anbacken. Nun den Deckel abnehmen, die Krapfen umdrehen und offen fertig backen.
  • Die Faschingskrapfen mit einem Seihschöpfer aus dem Fett heben und auf Küchenrolle abtropfen lassen.
  • Die Marillenmarmelade gut verrühren und in einen Spritzbeutel mit einer speziellen Krapfentülle leeren. Nun die Krapfen damit füllen.
  • Zum Schluss die Faschingskrapfen noch mit Staubzucker bestreuen und genießen!

Notizen

  • WICHTIG: Das Fett soll nicht zu heiß werden, daher den Topf am besten immer wieder von der Platte wegziehen und die Temperatur mit einem Bratenthermometer nach jedem Backvorgang überprüfen! Wenn die Temperatur zu heiß wird, dann sind die Krapfen außen zu dunkel, aber innen noch nicht durchgebacken.
  • Bei den Faschingskrapfen ist es wichtig, zum Ausarbeiten so wenig Mehl wie möglich zu verwenden. So verbrennt kein Mehl im Fett und es fängt nicht zu stinken an. Auf diese Weise kann es nach diesem Backvorgang auf jeden Fall noch einmal verwendet werden! Aber auch nur, wenn es nicht zu heiß geworden ist.
  • Für Donuts einen Kochlöffelstiel in die Mitte der Kugeln drücken und mit Stiel und Zeigefinger ein großes Loch formen. Donuts gehen lassen. Restliche Verarbeitung wie bei den Faschingskrapfen. Nach dem Backen kann man die Donuts noch nach Belieben mit Zimtzucker oder Schokoglasur verzieren.
Gericht: Kuchen & Co
Land & Region: Österreichisch

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