Selbstgemachte Spätzle – ein Genuss!
Wenn es etwas gibt, das in unserer Familie absolut unangefochten ALLEN schmeckt, dann sind es Spätzle! Am einen Tag schmackhafte Beilage, am anderen Tag köstliche Hauptspeise. Spätzle sind vielseitig und so einfach selbst gemacht. Mehl, Eier, Salz und etwas Milch – mehr braucht es nicht für das nächste Mittagsglück und auch die Zubereitung geht so schnell. Wichtigstes Werkzeug ist ein Spätzlesieb. Dabei macht man einen Unterschied zwischen einer Spätzlehobel mit einem „Wagen“ obenauf und einer Spätzlereibe, bei der man den Teig mittels einer Teigkarte durch die Löcher drückt. Auch in der Konsistenz des Teiges ist hier ein Unterschied. Bei einer Hobel wird der Teig in den sogenannten „Schlitten“ gefüllt wird und in das Wasser „gehobelt“, daher darf der Teig hier ruhig etwas fester sein. Während man bei einer Spätzlereibe aufpassen muss, dass der Teig eben gerade nicht zu fest ist, da er mit einer Teigkarte durchgedrückt werden muss. Allerdings sollte er auch nicht zu weich sein, da er sonst von alleine durchrinnt…
Was sich jetzt furchtbar kompliziert anhört ist es eigentlich gar nicht. Die Konsistenz des Teiges bekommt man bald in den Griff (wie sagt man so schön: Übung macht den Meister 😉 ), und es lohnt sich definitiv die Spätzle selbst herzustellen. Aus zwei guten Gründen nämlich: sie schmecken einfach besser und man weiß ganz genau was drin ist! Vier Zutaten, ohne Hilfs-, Zusatz- und sonstigen Stoffen. Das ist eine Wohltat für den Körper und für die Seele…
Viel Spaß beim Nachkochen und Ausprobieren und vergesst eines nicht: nehmt euch Zeit zum Genießen!
Eure Veronika



